____________ CWWC 2009 ____________

Hansi @Bodensee - Berichte von CWWC 2009.

Anreise nach Polen

Der Tag X ist gekommen, heute geht es via Stuttgart nach Warschau / Polen schon früh am Morgen ist das Auto gepackt, diverse Polituren und sonstige Hilfsmittel sind bereits im Koffer flugsicher verpackt und wir machen uns auf den Weg zum Aiport in Stuttgart.

Die Fahrt verlief ohne Probleme und unser Parkplatz am Abflugterminal war bereits reserviert. Auf Personenbeförderungsbänder ging es dann direkt in zum Terminal in welchem uns schon Ironmichl erwartete.

Kurz eingecheckt, und noch einen kleine Umtrunk genehmigt und fast pünktlich auf die Minute ging es bei strahlendem Sonnenschein und 20 C an Bord.

Endlich geht es los, der Magen knurrt und es wird Zeit für das 3. Frühstück.

Guten Morgen, hier spricht Ihr Kapitän bla bla bla, wir bekommen leider erst in 25 Minuten Take Off und somit verzögert sich der Abflug, toll, somit gibt es auch noch keinen Imbiß.

Endlich, Die Motoren werden gestartet, und wir rollten an. Schon auf der Startbahn spürte man starke Windböen und das Flugzeug kämpfte leicht mit dem Seitenwind, endlich hoben wir ab und schon kam die Durchsage „Bitte angeschnallt bleiben da wir etwas stärkere Turbulenzen erwarten“.

Was solls, kurze Zeit später wurde es aber ruhig und wir gönnten uns unser Frühstück. Ein Blick aus dem Fenster, Wolken über Wolken selbst in fast 11000 m Höhe, meine Damen und Herren, in Warschau erwartet uns Regen und eine Temperatur von 16 C.

Rums, wir sind gelandet und schon in wenigen Minuten am Standplatz angekommen aber es tut sich nichts, na irgendwie sieht die Treppe komisch aus.

Verehrte Fluggäste, bitte den hinteren Ausgang benutzen da es vorne ein Problem gibt.

Hurra wir sind in Polen und es regnet. Statt die paar Meter durchs Gate zu gehen werden wir mit dem Bus über den halben Flughafen gefahren und kommen danach ohne Unterbrechung durch den Zoll und erhalten auch sehr sehr schnell unser Gepäck.

Mußte gerade daran denken wie eine Frau hinter uns im Flieger ein Ehepaar ausfragte und erklärte wie schön Warschau wäre und dabei Ihnen etliche Besucherratschläge gab, ha wenn die uns gefragt hätte was wir in Warschau machen, he wir polieren Autos, das Gesicht hätte ich gerne gesehen.

Arek kündigt sich bereits per Handy an und plötzlich stand er im feinsten Anzug mit Krawatte da, na so nobel, wäre doch nicht nötig gewesen. Da wir doch etwas mehr Gepäck dabei haben kam er gleich mit 2 Autos und so verteilte sich das Ganze.

Mit diesem schwarzen Flitzer sollten wir noch viel Spaß erleben 8o.

Die Fahrt zur Halle zog sich durch den Stau etwas in die Länge, somit konnten wir aber in Ruhe einen ersten Eindruck von dieser großen Stadt bekommen und wir 3 sind ja zum ersten mal in Polen.

Arek benutzte Abkürzungen ohne Ende und zeigte uns auch das es in Polen keine großen Verkehrsvorschriften gibt, jedenfalls kam es uns so vor und die Fußgänger flüchteten beim Erscheinen des schwarzen Käfers auf den sicheren Gehsteig. Drehzahl, der Motor braucht einfach Drehzahl und dann läuft es auch und wir flogen mit teilweise 150 Km durch die Stadt.

Und endlich, nach all den vielen Kilometern im Auto und Flugzeug sind wir am Ziel unserer Träume, was kann es schöneres geben als solch ein Anblick.

Ups, sorry, meinte natürlich dieses, obwohl der andere Ort auch sehr wichtig ist.

Nun stehen wir vor der Halle die gerade rechtzeitig fertig wurde, letzte Malerarbeiten werden noch verrichtet und es kündigt sich bereits regen an. Michl pirschte sich erst mal an den Eingang um zu sehen was uns erwartet.

Arek hat eigens Personal besorgt das uns sofort mit frischen Kaffee und diversen Getränken verwöhnte und somit konnten wir gleich mal frisch gestärkt alles in ruhe betrachten.

Alles schön blitze blank und aufgeräumt, wow, hier macht arbeiten spaß.

Natürlich konnten wir 3 es nicht mehr erwarten und nahmen und gleich mal einen frisch gekneteten Transporter vor. Michl, lass uns was essen, dann halten wir so eine Maschine auch alleine 8o.

Die neue Festool wurde natürlich auch getestet und dann wollte Arek mit uns erst mal Essen gehen.

Wir Dagegen wollten aber nicht aus der Halle gehen und so ließen wir uns etwas zu Essen bringen um danach die ganzen Artikel für morgen zu sortieren.

Unsere Arbeitskleidung war auch schon eingetroffen und Flüssigkeiten gibt es ebenfalls genug.

Die neuen Lampen wurden ebenfalls gleich getestet und Moni wollte natürlich auch eine Runde mit der Flex fahren

Von Müdigkeit noch keine Spur, also noch den Pad Washer ausgepackt und geimpft und gleich mal warm gefahren.

Und hier noch was für Bulla :D

Schon War es Abend geworden und wir fuhren zu Areks Firma, wer jetzt hier eine kleine Hinterhoffirma erwartet ist fehl am Platz wir wußten alle nicht was Arek eigentlich so genau macht, jedoch nach diesem Anblick ging uns ein Licht auf. Hier steht ein großer Geschäftsmann vor uns, nicht mit einem einzigen Satz hatte Arek je erwähnt wär er eigentlich ist, viel zu natürlich, offen und immer für einen Scherz aufgelegt, so hatten wir Ihn kennen gelernt und auch so zeigt er sich uns noch heute.

Den ganzen finanziellen Aufwand den Arek hier betrieb ist schon wahnsinn und eigentlich nur fürs Forum Arek, an dieser Stelle nochmals ein ganz dickes Dankeschön vom gesamten Fahrzeugpflegeforum.

Dort wählten wir in Ruhe nochmals unsere Wachse aus und besprachen noch das ein und andere der Vorgehensweise, um dann gegen 21 Uhr ins Hotel zu fahren und unsere Zimmer zu beziehen.

Danach gingen wir erst mal essen. Bevor man sich versah war es bereits Mitternacht und langsam ließen wir den Tag ausklingen. Da die Halle die ganze Nacht bewacht wird, konnten wir uns gemütlich zurück lehnen und erst mal die ganzen Eindrücke verarbeiten.